QUEST Investment Partners erwirbt Frank­furter DB-Pyramide für ein deutsches Versorgungswerk

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QUEST Investment Partners erwirbt Frank­furter DB-Pyramide für ein deutsches Versorgungswerk

Frankfurt, 6. Juli 2021. Die Investment- und Projekt­ent­wick­lungs­ge­sell­schaft QUEST Investment Partners hat für einen Dachfonds eines berufs­stän­di­schen Versor­gungs­werks den ehema­ligen Hauptsitz der Deutschen Bahn in der Stephen­son­straße 1 im Frank­furter Europa­viertel erworben. QUEST Funds agiert bei der Off-Market-Trans­aktion als Initiator und Asset Manager. Der Erwerb erfolgt über einen neu gegrün­deten Spezial- AIF , den die IN TRE AL als Service-K VG verwaltet. Das 51. 000 m² Mietfläche umfas­sende Gebäude gilt als Archi­tek­tu­rikone des Bruta­lismus und soll nun reposi­tio­niert werden. Erst vor Kurzem wurde es unter Denkmal­schutz gestellt.

Bishe­riger Eigen­tümer ist der von QUEST Funds gemanagte geschlossene Publi­kums­fonds Hesse Newman Real Estate Nr. 3. Das 1993 errichtete Gebäude geht im Rahmen eines Erbbau­rechts­ver­trags an den Spezial- AIF über. Für diesen moder­ni­siert QUEST die markante Immobilie und vermietet die Flächen neu. Der Mietvertrag mit der Deutschen Bahn, die das Gebäude fast 30 Jahre nutzte, lief Ende März 2021 aus.

Roland Holschuh, geschäfts­füh­render Gesell­schafter von QUEST Funds, erläutert: „Vom langfris­tigen Potenzial dieser heraus­ra­genden Immobilie sind wir überzeugt. Allein aus Nachhal­tig­keits- und archi­tek­to­ni­schen Gründen ist deren Erhalt absolut erstre­benswert. Wir haben die Trans­aktion so struk­tu­riert, dass wir die Inter­essen der Erstan­leger mit denen des neuen insti­tu­tio­nellen Investors verknüpfen. Während der Spezial-AIF sich durch den frühzei­tigen Einstieg ein einzig­ar­tiges und langfristig solides Asset sichert, erhält der bestehende Publi­kums­fonds attraktive und stabile Erbbauzinsen.“

RAW - Neue Pläne für die denkmal­ge­schützte Architekturikone
Als Sohn des Beton­bau­meisters Gottfried Böhm hat der Architekt Stephan Böhm eines der Haupt­werke des Bruta­lismus in Frankfurt geschaffen. Sechs mit Pavillons verbundene Flügel sowie ein 65 Meter hoher Turm im Zentrum bilden den imposanten Gebäu­de­komplex aus Beton, Stahl und Glas. Mit seinem ausge­prägten Sicht­beton-Tragwerk, flexiblen Raumkon­fi­gu­ra­tionen und eindrucks­vollen Sicht­achsen weist dieser eine hohe archi­tek­to­nische Qualität auf.

Brutal modern und zeitlos: Ziel der Reposi­tio­nierung ist, die Immobilie, die in Anlehnung an den rohen Sicht­beton „RAW“ genannt wird, zu einem Multi-Tenant-Objekt mit Campus-Charakter umzuwandeln. Die Eingangs­halle soll als Kommu­ni­ka­tions- und Service-Mittel­punkt dienen, zeitgemäße Gastro­nomie, Co- Working- und Konfe­renz­flächen das Angebot ergänzen.

Der Käufer wurde rechtlich und steuerlich durch Mayer Brown LLP, rechtlich durch Greenberg Traurig Germany LLP sowie technisch durch Drees & Sommer SE beraten. Für den Verkäufer waren REIUS Rechtsanwälte Partner­schaft mbB rechtlich sowie Jebens Mensching PartG mbB steuerlich beratend tätig.

Über QUEST Investment Partners

QUEST Investment Partners ist eine 2016 gegründete Investment- und Projekt­ent­wick­lungs­ge­sell­schaft mit Sitz in Hamburg, Berlin, München und Frankfurt. Das Unter­nehmen konzen­triert sich auf Inves­ti­tionen in Gewer­be­im­mo­bilien mit Wertstei­ge­rungs­po­tenzial in ausgewählten Lagen in deutschen Großstädten und Benelux. Das Team verfügt über langjährige Erfah­rungen in der Entwicklung von hochwer­tigen Immobi­li­en­pro­jekten. Während QUEST Develo­pment in erster Linie Projekte entwi­ckelt, verant­wortet das Schwes­ter­un­ter­nehmen QUEST Funds das Fondsgeschäft und tätigt indivi­duelle Inves­ti­tionen gemeinsam mit insti­tu­tio­nellen Inves­toren. Gesell­schafter von QUEST Investment Partners sind die Geschäftsführer Theja Geyer und Jan Rouven Künzel sowie die Investment Holding des Hamburger Unter­nehmers Erck Rickmers.

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